Minden. Gemeinsame Projekte von Christen, Juden und Muslimen sind gerade in der heutigen Zeit besonders wichtig. Eine interreligiöse Bilder-Ausstellung in der Offenen Kirche St. Simeonis unter dem Titel: „Pflanzen der Heiligen Schriften Tora, Bibel und Koran“ möchte Menschen verschiedener Religionen zusammenführen und zum Gespräch über ihre Traditionen einladen. Gezeigt werden 20 Pflanzenporträts von Liselotte Bombitzki, Alexandra Hampp und Jutta Gildner.

Die Ausstellung wird am Dienstag, 18. Februar, um 17 Uhr mit einer Einführung  in das Thema eröffnet. Die Flötistin Susanne Burgschweiger begleitet die Eröffnung musikalisch mit Melodien aus Judentum, Christentum und Islam. Die Ausstellung läuft dann bis Samstag, 22. März.

Das interreligiöse Projekt wird gefördert durch das Bundesprogramm „Weißt du, wer ich bin?“ der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen, des Koordinationsrats der Muslime und des Zentralrats der Juden.  Die Ausstellung wurde erstmals im Frühjahr 2024 im Rodenbecker Atelier „Kunstraum DS9“ der Mindener Künstlerin Liselotte Bombitzki gezeigt in Kooperation mit der Offenen Kirche St. Simeonis und der Türkisch-Islamischen Gemeinde zu Minden. Ein gedruckter Katalog mit den Pflanzen-Aquarellen und den jeweiligen Textzitaten aus Tora, Bibel und Koran in arabischer, hebräischer und deutscher Sprache liegt vor. Nach der Zeit in Minden geht die Ausstellung auf Tour u.a. nach Berlin, Dresden, Chemnitz und Köln.